Insprirationen zur Fastenzeit

Die ausgelassene, überschwängliche, närrische Zeit ist vorbei, die Zeit des Fastens, des Verzichts und der Besinnung beginnt.

Es scheint gar nicht mehr üblich, auf etwas zu verzichten. Denn wir leben in einer Zeit der Fülle und des Überflusses. Da fällt Verzichten schwer, ist anstrengend und manchmal schmerzlich. Doch die Fastenzeit bietet zugleich auch Zeit zur Besinnung, gibt Raum für Neues und Gelegenheit sich von Altem zu trennen.

Dabei gibt es doch so Manches, auf das wir gut verzichten könnten:

Stress im Job zum Beispiel.

Bei einer Studie zur Arbeitszufriedenheit geben 30% der Mitarbeiter an, körperliche Beschwerden in Form von Müdigkeit und Erschöpfung zu verspüren, 17% leiden unter Schlafstörungen, Nacken- oder Kopfschmerzen und 15% unter ausbleibender Entspannung am Wochenende und im Urlaub.

Darauf könnten wir alle mal gut verzichten!

Wie wäre es, die Fastenzeit zum Verzicht auf krankmachende Tätigkeiten zu nutzen und ein Stückchen mehr Gesundheit zu gewinnen?

Vielleicht fällt Ihnen ganz spontan etwas ein, dass Sie für sich, Ihre Kollegen oder Mitarbeiter tun können. Vielleicht finden Sie in unseren Anregungen auch für sich eine gute Idee, die Sie in Ihrem Umfeld nutzen und umsetzen können.

DAS ZITRONENGESICHT

Stress und Anspannung im Arbeitsalltag entgegenwirken. Gönnen Sie sich diese kleine Auszeit - Ihr Körper wird es Ihnen danken.

  • Setzen Sie sich dazu aufrecht auf Ihren Stuhl. Lassen Sie Ihre Arme ganz bequem zu beiden Seiten herunterhängen. Atmen sie tief ein und aus.
  • Achten Sie nun darauf, wie sich Ihre Muskeln anfühlen, sowohl wenn Sie sie anspannen, als auch wenn Sie sie wieder entspannen.
  • Stellen Sie sich nun vor, dass Sie gerade in eine Zitrone gebissen haben. Im Sitzen kneifen Sie Ihre Augen zusammen, beißen Ihre Zähne fest aufeinander, rümpfen die Nase und ziehen Ihre Mundwinkel auseinander. Dabei ballen Sie beide Hände zu Fäusten. Stellen Sie sich auch hierbei eine große gelbe Zitrone vor, die Sie in Ihren Fäusten zerdrücken.
  • Halten Sie diese Position 5-10 Sekunden und lösen Sie anschließend jegliche Anspannung in Gesicht, Armen und Händen. Lassen Sie die Zitronen einfach fallen. Achten Sie ganz konzentriert auf das Nachlassen der Spannung und die aufkommende Entspannung.
  • Spüren Sie bewusst den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung. Lassen Sie die Entspannung der Arme und des Gesichts mit jedem Ausatmen immer noch tiefer werden, bis auch die Hände und Finger davon ergriffen werden.

Dies ist eine Übung aus der Progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobsen.

Die STOP-DOING-Liste

Die TO-DO-Liste wird’s schon richten. Wir alle arbeiten gern mit To-Do-Listen, um den Überblick zu behalten und Aufgaben zu priorisieren. Dabei vergessen wir jedoch häufig, Dinge nicht zu tun. Starten Sie daher heute mit Ihrer Stop-Doing-Liste.

  • Schreiben Sie die Punkte auf die Stop-Doing-Liste, die schon seit Wochen von To-Do Liste zu To-Do-Liste wandern.
  • Ergänzen Sie Ihre Stop-Doing-Liste mit Aufgaben, deren Sinn Ihnen auch nach Rücksprache mit Ihrem Chef nicht klar ist.
  • Vervollständigen Sie Ihre Stop-Doing Liste mit Aufgaben, die eigentlich nicht in Ihren persönlichen Tätigkeitsbereich gehören.

Anschließend sortieren Sie alle Punkte auf Ihrer Stop-Doing-Liste danach, wie wichtig sie für Ihren Arbeitserfolg sind. Betrachten Sie nun die untersten Plätze auf Ihrer Rangliste. Dabei können Sie sich fragen: Wenn diese Tätigkeiten so wenig zu meinem Erfolg beitragen, warum erledige ich sie dann eigentlich?
Überlegen Sie, an wen Sie die Aufgaben abgeben können oder streichen Sie sie direkt aus Ihrem Arbeitsalltag.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gewinnbringende und inspirierende Fastenzeit.

 

Herzliche Grüße

Ihr BRAINFEET Team